Ausstellung 9.-18. Mai 2025
Vernissage
9. Mai 2025, 18.00 – 22.00 Uhr
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 16.00 – 19.00 Uhr
Samstag/Sonntag 14.00 – 19.00 Uhr
Finissage
18. Mai 2025, 16.00 – 19.00 Uhr
Vernissage
9. Mai 2025, 18.00 – 22.00 Uhr
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 16.00 – 19.00 Uhr
Samstag/Sonntag 14.00 – 19.00 Uhr
Finissage
18. Mai 2025, 16.00 – 19.00 Uhr
14. September – 19. Oktober 2023
Prime Tower, Hardstrasse 201, 8005 Zürich
Vernissage:
In luftiger Höhe, im 33. und 34. Stock des Prime Tower fand die Vernissage der Ausstellung statt. Rund 150 Gäste fanden sich ein und genossen Kunst und Buffet.
Die Räume des Prime Towers hoch über dem Alltag mit ihrer fantastischen Rundumsicht sowie auch Reiseerinnerungen inspirierten mich zu dieser Ausstellung. So ist das grosse, schlanke Format dem Bau nachempfunden. Neben Acrylfarbe verwende ich Materialien aus dem Bau – Bitumen, Mörtel, Wandfarbe – und die «Fernweh-Farbe» blau mit hervorblitzenden Highlights.
Umgesetzt habe ich das Thema aus unterschiedlichen, überraschenden Blickwinkeln:
Der Bahnhof als Ausgangspunkt zu Reisen in die Welt wechselt mit sportlichen Höhenflügen. Ausdrucksstarke abstrakte Interpretation folgt auf konkrete Ausarbeitung. Nächtliche Dorfansichten sind neben eindrückliche architektonische Statements gesetzt – auch eine Rückbesinnung auf meine eigene Reise und die früheren Jahre als Studentin an der Architekturabteilung der ETH Zürich… 😉
«Es bewegt sich alles, Stillstand gibt es nicht.»
Jean Tinguely
Das Kultur Komitee ist ein ehrenamtliches Vergabegremium. Die Mitglieder des Komitees werden zufällig aus der Winterthurer Stadtbevölkerung ausgelost. Sie entscheiden gemeinsam, welche Kulturprojekte sie in Winterthur fördern wollen. Dafür haben sie 400‘000 Schweizer Franken zur Verfügung.
Für uns als neu gegründetem Verein war es ein Muss, auf diese Ausschreibung zu reagieren und ein Projekt zu lancieren. An vielen Vorstandssitzungen kristallisierte sich das Projekt «Mobile Galerie für Winterthur» heraus.
Zu unserer grossen Freude fand unser Projekt beim Kultur Komittee Anklang und wurde unterstützt. In der Folge war Handeln angesagt – hoch motiviert in vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit dürfen wir Ihnen heute unser Projekt vorstellen:
Im Herzen der Schweiz befindet sich diese kleine, aber feine Galerie.
In den rustikalen Räumen findet meine Installation ihren ganz besonderen Platz.
Mein Projekt besteht aus drei Teilen:
(Mixed Media auf alten Kalenderblättern mit Perforation, A4)
Fröhlich, unbeschwert, in knalligen Farben und etwas überbelichtet präsentieren sich die „Feriengrüsse“ am Sonnenschirm locker – Strandatmosphäre inklusive.
(Acryl, 80 x 50 cm)
Situationen am Strand in feinen Sandtönen, Andeutung von Liegestühlen.
Im letzten Bild Spuren der ausklingenden Sommersaison als Sandburg und zurückgeworfene Schatten.
(Acryl und Abfälle, 135 x 200 cm)
Der Schriftzug wird Stück für Stück demontiert und wirkt durch die Farbabstufungen entschwindend analog zu den „Memories“.
Die zurückhaltende Hintergrundfarbe der vorangehenden Bilder wird weitergeführt. Im Vordergrund schliesst die Tafel jedoch mit sehr realen Überbleibseln der zu Ende gehenden Saison ab.
Presse:
Der Atelierrundgang wurde diesmal mit einem attraktiven Rahmenprogramm ergänzt:
Samstag, 13. Mai 2023
18.30 Uhr Einführung
Benedikt Zäch, Direktor Münzkabinett
19.00 Uhr Künstlergespräch
Moderation: Lucia Angela Cavegn, Kunsthistorikerin
Lilian Caprez, Cartoons
Carmela Leggio, Skulpturen
Daniel Soukup, Bilder
Samstag 13. Mai 2023
13.00 Beatrice Staub
15.00 Romy Ott und Sabina Speich, Tüpf-Li
17.00 Monica Koch und Nicole Chenevard
Sonntag, 14. Mai 2023
13.00 Hans Frischknecht
15.00 Lena Wenger und Ulrich Wydler
17.00 Maria Apruzzese-Pittini
Die Ausstellung in diesem geschichtsträchtigen Gebäude an der Gutenbergstrasse 14 mitten in der wunderschönen Berner Altstadt ist ein Bijou.
Meine Bilder fügen sich wunderbar in den altehrwürdigen Bau ein. Jeder der hohen Räume lässt sich mit einem Thema bespielen. Ich kann buchstäblich aus dem Vollen schöpfen und passende Werke aus meinem Lagerbestand hinzuziehen.
Nicht fehlen darf ein „musikalischer“ Gruss vo Züri uf Bärn mit Schweizer Musikern…
In meiner Arbeit greife ich immer wieder Fragen aus Natur und Gesellschaft auf, die ich aus verschiedenen Gesichtspunkten aufarbeite. Themenzyklen entwickeln sich, werden abgelöst und kehren später in anderer Ausprägung wieder.
Für diese Ausstellung habe ich das Thema „Verwundet“ wieder aufgegriffen, das mich bereits seit längerem beschäftigt. In der Neunziger-Jahren entstanden Bilder von Menschen, die ausgegrenzt oder auf der Flucht waren. Später erfasste ich mit der Kamera die Abholzung – Verwundung – des Waldes und auch die aktuelle Kriegsberichterstattung zur Ukraine fliesst in meine Arbeit ein und beeinflusst Malweise und Farbpalette.
Ich freue mich sehr, wieder einmal in Dinhard auszustellen. Die Siedlung Riedmühle kann auf eine lange, bewegte Geschichte zurückblicken. 1816 kam sie durch ein Vermächtnis in den Besitz der Familie Toggenburger, die daneben auch Sand und Kies abbaute. Das Rad der ehemaligen Getreidemühle ist immer noch in Betrieb.
Die Atmosphäre im alten Keller neben dem Eingang ist wie geschaffen für meine Musiker. In der Gaststube warten kleinere Werke und an der Treppe werden Sie von Wildtieren in den ersten Stock begleitet, wo die Ausstellung im Säli ihren Abschluss findet.
Mo, Do–Sa 09.00 - 23.30 Uhr
So 10.00 – 21.00 Uhr
Di und Mi Ruhetag
Nach Absprache können wir uns gerne vor Ort treffen:
Telefon 076 567 28 09
„Klein und fein“ – ein Spektrum, bestehend aus Werken von 17 Künstlerinnen und Künstlern, welches sowohl Gegensätze als auch Verwandtschaften aufzeigt.
An dieser Gruppenausstellung mit Bildern mehrheitlich kleinen bis mittleren Formats präsentieren wir auf begrenztem Raum Werke der verschiedensten Stilrichtungen. Die Auswahl erfolgte aufgrund eingesandter Dokumentationen. Eingaben Kunstschaffender mit regionaler Anbindung an die Galerie wurden besonders berücksichtigt. Insgesamt werden Werke von siebzehn Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein.
Täglich benutzen wir Gegenstände, die uns das Leben erleichtern, ohne dabei speziell auf sie zu achten. Sie begleiten uns im Alltag ohne dafür je Lorbeeren zu ernten. Deshalb widme ich mich in dieser Arbeit für einmal genau diesen kleinen Helfern.
Ich bette die Gegenstände in viele Farbschichten ein und verinnerliche sie mir durch stete Wiederholung. Ich spüre den Formen nach, beobachte feine Unterschiede in Licht und Schatten und lasse mich von dieser Welt der kleinen Dinge faszinieren.
Serie «Nähkistchen» − Die Nähmaschine meine Mutter stand immer auf dem Stubentisch, während wir daneben Schulaufgaben machten. Sicherheitsnadeln und Knöpfe waren allgegenwärtig.
Serie «Genuss» − Der Rebensaft ist fester Bestandteil von geselligem Beisammensein. Ein Zapfenzieher ist dabei unentbehrlich als Weg zum edlen Tropfen.
Serie «Schatz» − Ein alter Schrank begleitete mich Zeit meines Lebens. Der Schlüssel klemmt ein wenig und erinnert mich dann daran, wie lange er schon als Hüter des Schrankinhalts seinen Dienst tut.
9 – 13 novembre 2022, Centre des Congrès de Montreux
Auch dieses Mal eine eine einzigartige Ausstellung am Genfersee – meine Tiere durften mitreisen 🙂
17. – 26. Juni 2022, Eulachhallen Winterthur
Die Ausstellung bot die Möglichkeit, einmal ausserhalb der eigenen vier Atelierwände Kunstschaffende direkt und unkompliziert zu treffen. Dieser Austausch ist für mich von grossem Wert.
Ganz besonders berührt es mich, wenn sich Besucher spontan von meinen Bildern angesprochen fühlen und das Gespräch suchen. Dann fühle ich mich in meiner Arbeit bestätigt und bin motiviert für weitere Taten.
28./29. Mai 2022
Ein sehr spezieller Rundgang, denn am Sonntag fand gleichzeitig die Oberi-Radtour mit Halt an der Unterdorfstrasse 4 in Stadel statt – organisiert von den Ortsvereinen und dem Freizeit- & Veloclub Mörsburg. Ein Parcours mit Station in meinem Atelier…
20% meiner Einnahmen gingen an ein Hilfswerk in der Ukraine.
11.-14. November 2021
Fotomontage José Gaggio
Mit „meinen“ Musikern nach Montreux zu reisen und die noch dazu im Gebäude, wo einige von ihnen schon mehrmals aufgetreten waren, ist schon eine einmalige Sache.
Auch die Besucher haben natürlich eine ganz spezielle Beziehung zum Jazz. Insbesondere natürlich zu ihrem Freddie, der hier lebte und arbeitete und dem auch ein eigenes Museum im Casino gewidmet ist.
Zusammen mit einer starken, initiativen Gruppe hochkarätiger Künstlerinnen in diesem wunderbaren lichtdurchfluteten Raum mit Geschichte aufzutreten, ist eine schöne und ermutigende Erfahrung.
Eine reichhaltige, gehaltvolle Ausstellung mit grosser Aussagekraft ist unter der Leitung von Ursina Gabriela Rösch (Gründerin FATart) und Pauline Della Bianca (Kuratorin und Kunsthistorikerin) entstanden.
Interessante Kontakte zu anderen Kunstschaffenden zu knüpfen war sehr bereichernd und öffnet Türen für weitere Projekte.
Lichtspiele in der Ausstellungshalle
Impressionen
Unter dem Titel 4. FATart Fair und mit dem Motto „It’s time to get FAT!“ findet die vierte Edition der internationalen Kunstmesse und Ausstellungsplattform vom 10. bis 12.09.21 in Schaffhausen statt. Die FATart Fair ist die erste und bisher einzige Kunstmesse in der Schweiz und Europa, die ausschliesslich Kunstwerke und Performances von Künstlerinnen & nichtbinären Menschen zeigt und so auch bereits auf internationaler Ebene Resonanz findet. Sie fungiert als breite und hochwertige Ausstellungsplattform, die Kunstschaffende zu mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit verhilft. Die FATart Fair findet einmal jährlich in den ehemaligen Hallen für Neue Kunst in der Kammgarn West in Schaffhausen statt. Hier stehen den Kunstschaffenden fantastische Räumlichkeiten mit 3200m2 Ausstellungsfläche zur Verfügung.
Rahmenprogramm zum Thema:
„Women Artists: A Contemporary Topography of Gender in Arts“
Dr. phil. Diana Baumgarten (Wissenschaftliche Assistenz Universität Basel, Gender Studies) im Gespräch mit Ursina Gabriela Roesch (Künstlerin, Mitgründerin von FATart) über die Vorstudie «Geschlechterverhältnisse im Schweizer Kulturbetrieb»
Präsentation von Kristin T. Schnider (freie Schriftstellerin) über ihre Perspektive als Autorin
Angelica Tschachtli (Leitung SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz) im Gespräch mit Elisabeth Eberle (Künstlerin und Archivistin) über SIKART
Katalog
Ein Katalog*), der in Buchhandlungen zu beziehen ist, fasst den Event zusammen und gibt Auskunft über die Hintergründe der Organisation.
*) ISBN 978-3-9525498-0-3
Eine Ausstellung am Ort, wo sich Reisefieber, Trennungsschmerz, Willkommensfreude und der ganz normale Alltag die Hand geben.
Ich bin noch ganz benommen von den Eindrücken dieser Ausstellung mitten im Hauptbahnhof, diesem Hot Spot für Reisende aus aller Welt. Leuchtende Augen, spontane Begeisterungsstürme, berührende Begegnungen, Gespräche, die unter die Haut gingen.
Der rundum gelungene Anlass wurde zur Bühne für den Auftritt meiner Interpretationen von Bob Marley, Nina Simone, Jimi Hendrix und des Lonesome Acordeon Players. Daneben blieb Platz für Backgroundstories – kleine Bilder, welche Geschichte und Hintergründe der Blues- und Jazz-Musik beleuchten.
Kontakte zu anderen Künstlern eröffneten den Weg zu künftigen Ausstellungen, insbesondere zum Salon d’art contemporain vom 10.-14. November 2021 im Montreux Music & Convention Centre – sozusagen ein Heimspiel für meine Musik-Legenden ;-).
An dieser Stelle auch ein dickes Lob für die Organisatoren, die trotz Corona die Ausstellung möglich machten und uns rundum begleiteten und uns stets tatkräftig unterstützten, wenn etwas aus dem Ruder lief.
Hauptstrasse 47, 8355 Aadorf
Bereits zum zweiten Mal laden Gaby und Kurt Gerber zum Skulpturenweg rund um das arealROTFARB in Aadorf ein. Ergänzt wird der Event durch eine Bilderausstellung in der ROTFARBgalerie, die jeweils am Mittwoch Nachmittag geöffnet ist.
Der 800 Schritte lange Weg führt im Freien entlang der Lützelmurg, rund um das ehemalige Fabrikgebäude bis hin zum 800 m2 grossen Rosengarten. Alle Objekte werden im Aussenbereich ausgestellt. Der Weg ist frei zugänglich.
21.7.2021, regidieneue:
3.8.2021, Landbote:
Blog der Organisatoren Gaby und Kurt Gerber:
Auch dieses Jahr konnte der Atelierrundgang in Winterthur stattfinden. Er führt kreuz und quer durch die Stadt – interessant und kunterbunt. Bei dieser Gelegenheit öffnete auch ich meinen Lagerraum und durfte auch den Gang und Weinkeller von Christine und Marc Hauser an der Unterdorfstrasse 4 in Stadel/Winterthur einbeziehen.
Herzlichen Dank!
Erfreulicherweise machte auch das Wetter mit, so dass viele Besucher die Gelegenheit nutzten, den Ausstellungsbesuch mit einem Spaziergang oder einer Velotour zu verbinden.
Dieser Anlass bot den Besuchern die Chance, einen Einblick in die Entwicklung meines Schaffens zu erhalten, wie es im allgemeinen an Ausstellungen nicht möglich ist. Dabei ergaben sich interessante Begegnungen und Gespräche.
Anlässlich der Wiedereröffnung des historischen Gebäudes nach einer umfassenden Renovation wollte die Gemeinde der Bevölkerung Gelegenheit geben, das Gebäude auch von innen zu besichtigen. Ein Tag der Offenen Tür kam aber angesichts der Pandemie-Situation nicht in Frage. So kam die Idee auf, die Besichtigungszeit auf zwei Wochen auszudehnen und mit einer Kunstausstellung zu verbinden.
Die Vorbereitungsarbeiten konnten bei bestem Wetter durchgeführt werden.
Mit den neuen Stellwänden konnte die Ausstellungsfläche vergrössert werden, sodass in diesem kleinen Raum sage und schreibe 36 Bilder (nicht nur kleine!) einen schönen Rahmen fanden.
Pünktlich auf die Eröffnung kam eine zünftige Bise auf und bestimmte während Tagen das Wetter.
Insgesamt war die Ausstellung ein gelungener Anlass. Viele Interessierte aus dem Dorf konnten den neuen Pulverturm bestaunen und gleichzeitig die Ausstellung geniessen. Aber auch viele auwärtige Kunstfreund*innen schauten vorbei.
Wieviele Besucher nur wegen Stefans Oliven- und Speckzopf gekommen sind, lässt sich nur schwer abschätzen.
Und nun freue ich mich schon auf den ersten Malkurs an diesem malerischen Plätzchen.
Bilder- und Skulpturenausstellung
3. – 18. Oktober 2020
ArealROTFARB, Aadorf
Die Ausstellung rund um das Thema Blues war vielfältig und durchwegs auf hohem Niveau. Nachdem sie im Frühjahr coronabedingt abgesagt werden musste, öffnete das arealROTFARB am 3. Oktober seine Tore für zwei Wochen. Der Aufwand war zwar um einiges grösser, aber wir hatten dafür den Sommer, um uns weiter ins Thema zu vertiefen, was sich auf die Qualität der Ausstellung auswirkte.
Eine Vernissage konnte nicht durchgeführt werden. Sie hätte erfahrungsgemäss zu viele Besucher angelockt. So kamen die Besucherinnen und Besucher schön verteilt auf die einzelnen Tage – wir hatten die Ausstellung täglich geöffnet – in kleinen Gruppen und wir konnten „Privatführungen“ anbieten, was sehr geschätzt wurde.
Wilemer Tagblatt Regi die Neue Elgger Zeitung Thurgauer Zeitung
Als Ausstellerin kam ich zusätzlich in den Genuss, für diesen Anlass die Drucksachen zu kreieren. Der Organisator Kurt Gerber wünschte auf der Innenseite der Einladungskarte je ein Bild der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler in Form einer Musiknote über Notenlinien.
Plakate und Flyer rundeten die Werbekampagne ab. Leider musste der Anlass coronabedingt auf anfangs Oktober verschoben werden.
Für meine Bilder wählte ich grosse Formate mit ruhigen Flächen in intensiven, klaren Farben, die mit den Keramikobjekten von Jolanda Sigg harmonieren. Jolanda vertritt wie ich eine authentische Kunstauffassung, die sich in den reinen, reduzierten Formen ihrer Kreationen zeigt.
Auch der Wolf kehrt zurück, zusammen mit einer Schar Krähen. Faszinierend, irritierend und clever fordern diese Tiere ihren Lebensraum ein und kommen dabei unweigerlich mit dem Menschen in Konflikt.
Vernissage: Samstag, 2. November 2019, 17.00 – 20.00 Uhr
Matinée mit Harfe und Klavier: Sonntag, 3. November 2019, 11.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 17. November 2019, 14.00 – 17.00 Uhr
Malen heisst Entscheidungen treffen.
Dazu gehört auch der Mut zur Zerstörung,
das Risiko alles zu verlieren –
oder alles zu gewinnen.
Die Treppe zu meinem Atelier war über die Zeit ziemlich unansehnlich geworden. Ein neuer Look drängte sich auf. So nahm ich von einigen Bildern Abschied, zerschnitt sie und verwendete sie als Stufen – auch eine Art Recycling… und ein besonderer Empfang für meine Ausstellungsbesucher.
Im Juni wurde beim Areal ROTFARBkeller in Aadorf das Projekt „Skulpturenweg“ gestartet, welches auch Kunstausstellungen und Live-Konzerte beinhaltete. Am Wochenende vom 21. bis 23. September fand in diesem Zusammenhang auch eine Ausstellung zum Thema „Tierische Kunst“ statt, bei der ich Gelegenheit hatte, meine Wildtierbilder zu zeigen.
Das im Jahre 1825-1827 erbaute Spinnereigebäude diente während 100 Jahren der Garnspinnerei. Vor 8 Jahren wurde das historische Gebäude von den heutigen Besitzern Kurt und Gaby Gerber vollständig und stilgerecht umgebaut. Es entstanden zwölf grosszügige Mietwohnungen sowie zwei Praxisräume und Gewerberäume geschaffen. Die mit Licht durchflutete ROTFARBgalerie bietet Künstlern Flächen für Ausstellungen an. Im Untergeschoss ist ein Eventraum mit besonderer Atmosphäre entstanden.
In «Begegnungen auf Augenhöhe» oder auch «outside» genannt, begegnen wir dem klaren und unergründlichen Blick von Wildtieren – frontal und unausweichlich.
Gewöhnlich sind solche Begegnungen flüchtige Momente, wenn die Tiere aufgescheucht und auf der Flucht sind. Die Eigenheiten eines Tieres herauszuschälen und es in Harmonie mit seiner Umwelt zu zeigen, war für die Künstlerin Theres Menzi eine grosse Herausforderung. Mit grossem Respekt, vor den Tieren und Respekt auch davor, sie auf die Leinwand zu bannen, beobachtete sie sehr genau, wollte den Charakter eines Tieres hervorheben und ihm dennoch nicht zu nahetreten, es in seinem Raum zu lassen. Setzte Farben in dieser Reihe nur dezent ein. Im Verlauf des Arbeitsprozesses kommt die Künstlerin oft an den Punkt, wo sie sich selber beobachtet fühlt. Dann wird es richtig spannend. Es heisst für sie, dass sie ein Tier „zum Leben erweckt“ hat.
Auszug aus der Laudatio von Claudia Wenger
Eine von Claudia Wenger perfekt komponierte einzigartige Ausstellung. Die Galeristin und Künstlerin hat es verstanden, verschiedenste Aspekte zum Thema AugenBlick mit grosser Hingabe zueinander in Beziehung, zum Klingen zu bringen.
VERNISSAGE: Sonntag, 4. Feb. 2018 14 -17 Uhr
BEGEGNUNGEN AUF AUGENHÖHE
Theres Menzi
AUGENBLICKE
Lukas Baumberger, Levin Bräu,
Patricia Brandt und Esther Wiesli
GENUSSMOMENTE
Margrit Keller und Gerda Schweizer
Während der Ausstellung sorgen feine Tees in aussergewöhnlichen Teeschalen aus dem Holzbrand und entsprechender Sitzkomfort nicht nur für schöne, sondern auch für warme Augenblicke.
Die vorwiegend in kräftigen Farben gehaltenen Bilder fügen sich perfekt in die Räumlichkeiten ein und harmonieren mit den alten rohen Balken. Es sind grösstenteils abstrakte Werke, doch in irgendeiner Form tritt immer wieder der Mensch in Szene, sei es nur andeutungsweise oder auch ganz konkret.Es ist der anspruchsvollste aber auch interessanteste Teil meiner Arbeit. Wenn das Bild mich anschaut und zum Dialog auffordert, wird es so richtig spannend.
Ein starkes Bild gibt Kraft und Zuversicht, es ruht in sich. Gerne lade ich auch Sie ein, die Kraft der Bilder auf sich wirken zu lassen. Öffnen Sie sich, lassen Sie sich berühren.
Vor vier Jahren zogen Heidi Marty und Rolf Besser im ehemaligen Schulhaus Oerlingen ein. Um der Dorfbevölkerung auch weiterhin einen Zugang zu «ihrem» Schulhaus zu ermöglichen, bauten sie das Dachgeschoss zu einem Gemeinschaftsraum aus, in dem sie zwei- bis dreimal jährlich eine Veranstaltung organisieren.
250 Ausstellerinnen und Aussteller verteilt auf zwei Hallen!
Ich freute mich sehr auf die Ausstellung und war gespannt darauf, wie die Reaktionen auf meinen Beitrag ausfallen würden. Der Wetterbericht sagte eine Hitzewelle voraus und tatsächlich lastete die Hitze schwer auf der Halle. „Nicht bewegen“ lautete die Devise. Viele Interessierte verzichteten wohl auf den Besuch der Ausstellung zugunsten eines Sprungs ins kühle Nass…
Trotzdem war ich erstaunt, wie viele Besucher sich für meine Bilder interessierten. Damit verbunden waren hochinteressante Gespräche und persönliche Kontakte zu anderen Künstlern. Ich freue mich schon auf die nächste Unjurierte, die voraussichtlich im Jahr 2021 stattfinden wird.
8. Juni bis 25. November 2017
Ein Besuch im Restaurant Schlosshalde in unmittelbarer Nähe der geschichtsträchtigen Burganlage Mörsburg ist auch ein Schritt in die Geschichte. Zeugen vergangener Zeiten begleiten den Gast, wohin er sich wendet. Das Megalithmauerwerk des Wohnturms aus unbehauenen Findlingen ist beeindruckend Die Mauerstärke von bis zu unglaublichen fünf Metern reichte aus, um im dritten Obergeschoss eine Kapelle einzubauen. In einem unterirdischen Gang soll eine Jungfrau sitzen, zu deren Füssen ein Schatz liegt. Von einem schwarzen Hund bewacht, kann sie nur von drei Küssen eines Jünglings gerettet werden.
Die Burg und ihre unmittelbare Umgebung sind Inspirationsquelle für meine Ausstellung. Der Titel der Ausstellung „InSight – OutSight“ beschreibt zwei gegensätzliche Sichtweisen. Einerseits wage ich einen Blick in die Tiefen der Vergangenheit des Lebens auf der Burg, andererseits versetze ich mich in die Perspektive von Wildtieren aus der unmittelbaren Umgebung der Burg.
Die in einfachen weissen Rahmen platzierten kleinformatigen Bilder in der einladenden Gaststube mit dunklen Wandpanelen muten wie Schatzkästchen an. Der Schatz der Geschichte ist auch Thema dieser Collagen, wobei die nicht historisch exakte Fakten im Vordergrund stehen, sondern vielmehr menschliche Schicksale, Gefühle, Mysterien, Träume oder Naturgewalten.
Die quadratischen Bilder scheinen in sich selber zu ruhen, sind nach innen gerichtet, gehaltvoll, rätselhaft. Die Grösse zwingt den Betrachter, ganz nah ran zu gehen und sich mit dem Bild auseinanderzusetzen. Farben spielen eine wichtige Rolle, sie vermitteln Atmosphäre – von warm, heiter und verspielt bis zu düster, kalt und unheilvoll.
Die Bilder sind vielschichtig, so wie auch die wechselhafte Vergangenheit des Ortes und seiner Bewohner. Sie erfordern Zeit und Geduld. Zeit zum Trocknen und Ruhen lassen, Geduld, sich auf neue Gegebenheiten einzulassen und die Bereitschaft, die eingeschlagene Richtung zu ändern und Bestehendes zu zerstören. Nicht alles ist erklärbar.
Im Rittersaal blickt der Besucher frontal in die Augen von Wildtieren, denen er gewöhnlich nur begegnet, wenn sie aufgescheucht und auf der Flucht sind. Klar und unergründlich ist ihr Blick – wie durch eine Schiessscharte anvisiert.
Ausserhalb der Mauern leben Wildtiere wohl frei, aber ungeschützt, müssen Kälte und Hungerperioden trotzen. Karg, rau und uneben sind auch die Untergründe der hochformatigen Bilder im Rittersaal, die den Lebensraum der Tiere darstellen. Überleben kann nur derjenige, der den Herausforderungen standhält. Faszinierend und oft kreativ sind die Überlebenstechniken wie Tarnung, Anpassung an Kälte, Schnelligkeit oder List der einzelnen Tiere. Die Eigenheiten eines Tieres herauszuschälen und es in Harmonie mit seiner Umwelt zu zeigen, ist für mich die grosse Herausforderung.
Ich habe grossen Respekt vor Tieren. Respekt auch davor, sie auf die Leinwand zu bannen. Um ihnen gerecht zu werden, muss ich sehr genau beobachten. Ich versuche, den Charakter eines Tieres hervorheben und ihm dennoch nicht zu nahe treten, es in seinem Raum zu lassen. Farben setze ich in dieser Reihe nur dezent. Ich habe Naturtöne, die auch untereinander und mit dem Mauerwerk harmonieren. Im Verlauf des Arbeitsprozesses komme ich oft an den Punkt, wo ich mich selber beobachtet fühle. Dann wird es richtig spannend. Es heisst für mich, dass ich ein Tier „zum Leben erweckt“ habe.
Die Hängung ist eng, so wie auch für das Zusammenleben unter den Tieren und mit dem Menschen immer weniger Raum zur Verfügung steht.
Für diese Ausstellung durfte ich das Treppenhaus, das Wartzimmer und einen Terapieraum des Praxishauses an der Gärtnerstrasse 15 in Winterthur bespielen.